Badsanierungen aus einer Hand

Förderungen für den Badumbau

Bis zu 14.000€ Förderungen möglich – Wir beraten Sie gerne!

ältere Dame

Ein sicheres und komfortables Bad ist keine Frage des Alters – sondern der richtigen Planung. Wenn das Einsteigen in die Wanne schwerfällt oder das Badezimmer einfach nicht mehr alltagstauglich ist, gibt es gute Nachrichten:

Der Staat unterstützt den Badumbau mit attraktiven Förderprogrammen – oft mit mehreren tausend Euro.

Doch viele wissen gar nicht, dass sie überhaupt Anspruch haben. Oder wie sie die Förderung beantragen sollen.

Genau hier kommen wir ins Spiel:

Wir von Badsanierungen Bayern helfen Ihnen nicht nur beim Umbau – sondern auch beim Durchblick im Förderdschungel.

Ob Pflegekasse, KfW oder Landesförderung – auf dieser Seite zeigen wir Ihnen, welche Programme es gibt und worauf Sie achten müssen.

Altersgerechte Bäder: großer Bedarf, wenig Angebot

Eine forsa-Umfrage zeigt: Nur 17 % der Bäder in Deutschland sind wirklich altersgerecht nutzbar. Das bedeutet, dass in über 30 Millionen Wohnungen Badezimmer fehlen, die für ältere oder eingeschränkte Menschen bequem und sicher sind.

Gleichzeitig denken viele über einen Umbau nach:

  • 11 % planen konkret oder erwägen einen barrierearmen Umbau
  • 51 % haben zumindest schon einmal darüber nachgedacht

Der Bedarf ist riesig – und Förderungen machen den Umbau jetzt besonders attraktiv.

Förderung durch die Pflegekasse (Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen)

Bis zu 4.180 € Zuschuss – ab Pflegegrad 1

Wenn ein Pflegegrad vorliegt, beteiligt sich die Pflegekasse an einem barrierearmen Badumbau. Viele Maßnahmen – wie eine bodengleiche Dusche oder rutschhemmende Böden – gelten als sogenannte „wohnumfeldverbessernde Maßnahmen“ und werden gefördert.

Tastatur mit Taste "staatlich gefördert"

Wer bekommt die Förderung?

  • Voraussetzung: Pflegegrad 1 oder höher
  • Förderhöhe: bis zu 4.180 € pro Person
  • Mehrere Pflegebedürftige im Haushalt? Dann gibt es bis zu 16.720 € gesamt.

Was wird gefördert?

Typische Maßnahmen:

  • Umbau von Wanne zu Dusche (mit niedrigem Einstieg)
  • Rutschhemmende Bodenbeläge
  • Neue Armaturen
  • Haltegriffe oder Einstiegshilfen
  • Anpassung der Waschtisch- oder WC-Höhe

So läuft die Antragstellung ab

Der Antrag auf Förderung muss vor Beginn der Umbauarbeiten bei der Pflegekasse gestellt werden. Sie erhalten dafür ein Formular von Ihrer Kasse, das mit einem Kostenvoranschlag eingereicht werden muss.

Gut zu wissen:

Gerne beraten wir Sie zu sinnvollen Umbaumaßnahmen und erstellen Ihnen einen passenden Kostenvoranschlag. So sind Sie optimal auf die Antragstellung bei der Pflegekasse vorbereitet.

Förderung von barrierefreiem Wohnen in Bayern

Bis zu 10.000 € zinsfreies Darlehen vom Freistaat

Der Freistaat Bayern unterstützt den barrierefreien Umbau von Wohnungen mit einem zins- und tilgungsfreien Darlehen von bis zu 10.000 Euro. Die Förderung richtet sich an Menschen mit Behinderung und wird über das Bayerische Wohnungsbauprogramm vergeben.

Wer kann die Förderung bekommen?

  • Eigentümer oder Mieter von Wohnraum in Bayern
  • Es gelten bestimmte Einkommensgrenzen
  • Der Antrag wird nach sozialer Dringlichkeit geprüft – nicht jeder erhält automatisch eine Förderung

Was wird gefördert?

Beispiele für geförderte Maßnahmen:

  • Umbauten im Bad: bodengleiche Dusche, Haltegriffe, rutschhemmende Böden
  • Barrierefreie Anpassungen in der Wohnung: mehr Bewegungsfläche, Schwellenabbau
  • Hilfen bei Mobilität und Orientierung: Rampen, Aufzüge, automatische Türantriebe, taktile Markierungen

Wichtig für die Antragstellung:

  • Die Förderung muss vor Beginn der Bauarbeiten beantragt und bewilligt sein.
  • Zuständig ist je nach Wohnort das Landratsamt, die kreisfreie Stadt oder die jeweilige Bezirksregierung.
  • In Starnberg: Landratsamt Starnberg, www.lk-starnberg.de
  • Informationen zum barrierefreien Wohnen des Bayerischen Staatministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr

Barrierefrei oder barrierearm – was ist wirklich nötig?

Ein barrierefreies Bad erfüllt hohe bauliche Standards, z. B. nach DIN-Norm. Das ist vor allem in Pflegeeinrichtungen oder beim Neubau sinnvoll. Im privaten Wohnraum reicht oft ein barrierearmes Bad völlig aus.

Barrierearm: schnell, effektiv und förderfähig

Viele Menschen wünschen sich mehr Sicherheit und Komfort im Bad, ohne eine komplette Sanierung oder hohe Kosten. Genau das bietet der barrierearme Umbau:

  • geringere Baukosten
  • kürzere Umbauzeit (oft 1 Tag)
  • deutlich weniger Schmutz
  • trotzdem förderfähig, z. B. über die Pflegekasse

Beispiele für barrierearme Umbauten:

  • Umbau von Wanne zur Dusche
  • Einbau einer Badewannentür
  • Haltegriffe, rutschhemmende Böden
  • angepasste Waschtische oder WC-Höhen

Unser Fazit:

Nicht jedes Bad muss „barrierefrei“ im technischen Sinne sein. Oft reichen gezielte Maßnahmen, um wieder selbstständig und sicher duschen oder baden zu können und das zu deutlich geringeren Kosten.

Wir beraten Sie gerne, welche Lösung für Ihre Situation passt – und welche Fördermöglichkeiten es gibt.

Landespflegegeld in Bayern

1.000 € jährlich – zur freien Verwendung

Das Landespflegegeld ist eine Leistung des Freistaats Bayern für alle, die pflegebedürftig sind und in Bayern leben. Es wird einmal im Jahr ausgezahlt und kann frei verwendet werden – zum Beispiel auch für kleinere Anpassungen im Bad.

Wer bekommt das Landespflegegeld?

  • Pflegegrad 2 oder höher
  • Hauptwohnsitz in Bayern
  • Gilt unabhängig vom Wohnort: egal ob zuhause oder im Pflegeheim

Wie hoch ist die Unterstützung?

  • 1.000 Euro pro Jahr
  • Auszahlung erfolgt einmal jährlich
  • Die Zahlung ist steuerfrei

Gut zu wissen:

Auch wenn das Landespflegegeld nicht zweckgebunden ist, kann es eine sinnvolle Ergänzung sein – etwa für kleinere Maßnahmen zur Verbesserung der Wohnsituation.

Weitere Informationen & Antrag:

Website des Bayerischen Landesamts für Pflege

KfW-Förderung: Investitionszuschuss für barrierereduzierende Umbauten (Programm 455‑B)

Das frühere Zuschussprogramm 455-B „Barrierereduzierung / Altersgerecht Umbauen“ ist seit 2025 nicht mehr beantragbar. Es wurden keine neuen Haushaltsmittel bereitgestellt. Wer bereits eine Förderzusage aus den Vorjahren hat, erhält die Mittel weiterhin – nach Abschluss der Umbauarbeiten und Vorlage der Nachweise.

Früher galt:
Für Einzelmaßnahmen wie den Umbau von Badewanne zur Dusche gab es einen Zuschuss von 10 % der förderfähigen Kosten, maximal 2.500 Euro. Wer umfassender saniert hat (z. B. ein „altersgerechtes Haus“), konnte bis zu 6.250 Euro (12,5 %) erhalten.

Aktuell verfügbar ist das KfW-Kreditprogramm 159.
Hierbei handelt es sich um ein zinsgünstiges Darlehen bis 50.000 Euro, das für barrierereduzierende Umbauten (z. B. Bad, Türen, Aufzüge) oder Einbruchschutz genutzt werden kann. Der Antrag erfolgt über eine Bank oder Finanzierungspartner, vor Beginn der Baumaßnahmen.

Weitere Informationen

Informieren Sie sich hier über das Kreditprogramm KfW 159

Sicher und komfortabel: Wanne raus, Dusche rein

Viele Unfälle im Alter passieren im Bad – oft beim Einsteigen über den hohen Wannenrand. Wer weniger beweglich wird, erlebt die Badewanne schnell als tägliches Hindernis. Die gute Nachricht: Ein kompletter Umbau ist dafür nicht nötig.

Mit unserem bewährten System tauschen wir Ihre alte Wanne gegen eine moderne, begehbare Dusche – in nur einem Arbeitstag, sauber und ohne großen Lärm. Die neue Dusche wird passgenau an der Stelle eingebaut, an der bisher Ihre Wanne stand. Rutschfeste Oberflächen und Haltegriffe sorgen zusätzlich für Sicherheit.

Das Beste: Viele dieser Maßnahmen sind förderfähig.

So entsteht ein Bad, das nicht nur sicher und komfortabel ist, sondern auch bezahlbar bleibt – und das ganz ohne wochenlange Baustelle.

Erfahren Sie hier mehr über unseren Umbau von der Wanne zur Dusche.

modernes Bad mit Dusche